Höhere Berufsfachschule für Informationsverarbeitung

von Manfred Kohlmann

Bericht Sven Horn

Der Besuch der Höheren Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Wirtschaft führt zu einem schulischen Berufsabschluss. Zusätzlich ist es möglich bei Eignung nach dem ersten Ausbildungsjahr den schulischen Teil der Fachhochschulreife zu erwerben.

Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre. Danach muss eine Prüfung abgelegt werden. Wird die Prüfung erfolgreich abgelegt, darf man fortan den Titel "Staatlich geprüfte/r kaufmännische/r Assistent/in für Informationsverarbeitung" tragen.

Da die Ausbildung eine erweiterte Grundbildung im Bereich Datenverarbeitung und Programmierung beinhaltet, kann der/die kaufmännische Assistent/in für Informationsverarbeitung Probleme und Aufgabenstellungen zu Aufbau und Struktur von Rechnersystemen, zur Systemsoftware, zu Datenstrukturen (Dateien, Datenbanken) in kaufmännisch - wirtschaftlichen Anwendungsgebieten bearbeiten.

Welche beruflichen Möglichkeiten hat ein/e Absolvent/in der 2-jährigen Berufsfachschule?

HBFI - Abschlussklasse BF 41

Da er ein Assistent ist, kann er im Betrieb nach Einweisung in ein spezielles kaufmännisches Sachgebiet Tätigkeiten und Aufgaben eines/r Sachbearbeiters/in, unter Einsatz von Hard- und Software übernehmen. Des Weiteren ist er dazu befähigt, mit integrierter Software zu arbeiten, Programme zu pflegen und einzurichten, Textsysteme zu handhaben, einschließlich Büro- und Telekommunikation. Mitarbeiter/innen können in neue Hard- und Software eingewiesen und Hilfestellungen bei Betriebstörungen im Datenverarbeitungsbereich können gegeben werden.

In der Höheren Berufsfachschule werden zudem verschiedene Projekte verfolgt. Diese kommen den einzelnen Klassen und auch der Schule zugute. Projekte der diesjährigen Abschlussklasse BF 41 waren beispielsweise die Erstellung einer eigenen Klassen-Homepage und die Einrichtung eines Klassensaals für die praktische Umsetzung des theoretisch erworbenen Wissens im Bereich der Netzwerktechnik.

Die räumlichen Gegebenheiten sind modern und variabel einsetzbar. Zudem sind zahlreiche Computerräume vorhanden und mit neuester Technik ausgestattet, welche den Unterricht vereinfachen.

Die moderne und offene Unterrichtsweise der Lehrer/innen an der Berufsfachschule für Informationsverarbeitung und der lockere Umgang untereinander schaffen ein sehr angenehmes Arbeitsklima.

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